Dipl. Kfm. Peter A. Fuhrmann, Düsseldorf. Coachingexperte für beruflichen Erfolg. Praxisbeispiel Coach Supervision

Ausgangssituation

Frau C. arbeitet seit zwei Jahren als Trainerin und Coach für ein Weiterbildungsunternehmen. Zusammen mit einem Kollegen führt sie Trainings durch und gibt Einzelcoachings. Weiterhin hat sie einige Klienten, die zu ihr als Business Coach kommen.

Themen in der Supervision

Frau C. möchte in der Supervision die Coachingfälle besprechen, die ausgewählt bei den Trainings, zu Einzelcoachings empfohlen werden. Diese Personengruppe sind Fach- und Führungskräfte von internationalen Organisationen und Unternehmen.

Frau C. hadert mit ihrer gesamten beruflichen Situation, weil sie abhängig von ihrem Auftraggeber zuviel Trainings durchführt und zu wenig Coachings. Am liebsten wäre sie vollkommen selbständig und unabhängig, traut sich aber nicht, diesen Weg konsequent zu gehen Sie befürchtet, allein auf sich gestellt, nicht ausreichend Aufträge zu generieren.

Supervisionsprozesses

Wir besprechen mehrere Fälle, in denen es vorwiegend darum geht, den Klienten in seiner Arbeits- und Leistungsmotivaiton und in seinem Verhalten weiter zu entwickeln. Frau C. empfindet einen Gr0ßteil dieser Personengruppe als wenig motiviert und nicht wirklich willenss, sich auf ein vertrauensvolles Coaching einzulassen.

Frau C. ist bewußt, daß ein Coaching für diese Personengruppe mehr oder weniger verpflichtend ist und nicht auf unbedingter Freiwilligkeit seitens der Klienten basiert. Daher ist nicht ungewöhnlich, dass sie mit offenem und verdeckten Widerständen zu rechnen hat. Außerdem erwartet diese Personengruppe aus ihrer Sicht in erster Linie Beratung, Tips und möglichst fertige Lösungen für ihre Problem- und Themenstellung.

Frau C. findet für sich heraus, daß sie im Rahmen einer Gegenübertragung die unausgesprochenen Aufgaben ihrer Klienten übernimmt. Sie setzt sich selbst unter Druck und versucht in den jeweiligen Coachings ihrem Gegenüber Hilfestellungen und Verhaltensregeln zu vermitteln, die ihre Klienten allerdings nur teilweise, wenn überhaupt, annehmen. Sie empfindet diese Arbeit als anstrengend und frustrierend.

Wir überlegen gemeinsam, wie sie es erreichen kann, daß ihre Klienten anfangen an ihren Themen aktiv zu arbeiten. Dazu ist es notwending, daß Frau C. den Coachingprozess aktiv steuert. Dies gelingt ihr über weckende und zirkulierende Fragetechniken und über Interventionen und Tools, die die Arbeit und damit die Problemlösung in die Verantwortung des Klienten übergehen lassen. Zudem arbeitet sie an ihren inneren Überzeugungen, Glaubenssätzen und Werten. Sie reflektiert ihre Rolle als Coach und findet in ihre professsionelle Rolle.

Obwohl sich die Arbeit mit ihrer Klientel im Laufe der Supervision verbessert, wird Fau C. immer mehr bewußt, daß sie auch an ihrem beruflichen Status etwas ändern möchte. Sie entscheidet sich, die feste freie Stelle auf 16 Wochenstunden zu reduzieren, um sich mehr um eigene Klienten und Aufträge zu kümmern.

Wir arbeiten an ihrem Personal Branding und an ihrer Marketingstrategie. Sie optimiert ihre bestehende Webseite, und sie fängt an, ein eigenes Buch über das Thema Coaching mit schwierigen Klienten zu schreiben. Wie der Zufall es will, wird sie von einem großen Unternehmen angefragt und in deren Coachpool berufen.

Supervisionsende

Am Ende der Supervision hat Frau C. Ihre Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungsunternehmen deutlich reduziert und hat sich entschieden, ihre eigene Coachingpraxis mit viel Energie und Freude aufzubauen.

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Dann rufen Sie mich an unter 01573 5503183 bzw. 0211 354436 oder mailen sie mir unter coaching@pf-msv.de. Ich antworte Ihnen gerne.

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